Sirenen | Die Sirenen | Chorhistorie
Historie

Die Geschichte der Sirenen…

 

…begann im Jahr 1984 mit einem Klavier und vier Frauen, die sich regelmäßig in der Kölner Südstadt zum Singen und Tratschen trafen. Sie ließen ihre Stimmen zu Chansons von Zarah Leander und Marlene Dietrich ertönen, ölten die trockenen Kehlen mit Rotwein und ließen so manche Zigarette im Aschenbecher verglimmen.

Es dauerte nicht lange, bis Freunde und Bekannte vom starken Klang der vier Stimmen erfuhren - und bald traten sie bei einem runden Geburtstag eines Freundes auf. Ein „ohrales“ Erlebnis mit Folgen: Immer wieder gab es Geburtstage oder Hochzeiten, zu denen die Sängerinnen engagiert wurden, die sich mittlerweile "Sirenen" nannten.

Mit der Zeit wurde der Chor größer und die Auftritte öffentlicher. Die ersten Schritte auf den Bühnen wirkten zwar etwas linkisch - die Presse zerpflückte das erste Engagement in der Kölner Comedia als „unfreiwillig komisch“. Doch anstatt sich von der Kritik abschrecken zu lassen, pflegte der Chor sein „komisches Talent“, engagierte mit der Sopranisten Lisa Glatz eine professionelle Leitung und entwickelte sich unter ihrem Einfluss stimmlich gewaltig weiter.

Singen allein war den kreativen Frauen bald zu wenig. Sie entwickelten fortan ironisch frech-frivole Texte zu vertrauten Melodien, aus denen eigene Revuen mit aufwendigen Bühnenbildern und Kostümen, Choreographien und Schauspiel entstanden. Frauenact, Unvermittelbar, Knochenspiele, Offenbarungen und Probealarm heißen die fünf Revuen.

Mittlerweile wird der 17köpfige Cabaretchor als „Geheimtipp“ der Kleinkunstszene gehandelt – und die Zuschauer sind genauso begeistert wie mittlerweile die Presse.